Leserbrief  

zum LZ Bericht: "Orden der Liberins" besetzt Gießerei
vom Montag den 16. Januar


Ein "Schaden" ist weder der alten Gießerei noch der Firma
Axima entstanden, und wie schon erwähnt, wurde das Gebäude
in einem besseren Zustand zurückgelassen als wir es vorgefunden
haben. Noch soll es sich in Zukunft um eine "gewerbliche"
Nutzung der Räume handeln.

Wir haben große Lust mit wenig Geld und viel Enthusiasmus
etwas Eigenes zu schaffen, ohne staatliche Zuschüsse
( "öffentliche Gelder" ) dafür in Anspruch nehmen zu wollen
oder von Ihnen abhängig zu sein. Auch in Zukunft nicht!
Sollte die Idee aus der alten Gießerei ein Begegnungs- und
Kulturzentrum zu machen verwirklicht werden können?
Wenn uns das in einiger Zeit gelingen sollte, wäre es auch
möglich, vergleichbare Beträge für einen Kauf des Anwesens
Aufzubringen.

Bis dorthin hängt es aber natürlich davon ab, ob uns die Firma
Axima in Zukunft dort dulden wird, um frei walten zu können,
und uns das Recht zur Nutzung des leer stehenden Gebäudes
Einräumt.

Das Gebäude ist in einem sehr guten Zustand und es ist weder
"extrem gefährlich" sich dort aufzuhalten, noch ist es baufällig,
höchstens ein wenig renovierungsbedürftig.
Die Verantwortung für uns können wir selber übernehmen, dafür
sind alle Personen in dem Umfeld im Alter zwischen 18 und 40+
Jahren alt genug.

Wir fordern daher die Firma Axima auf, das gegen einige
Personen der Liberins ausgesprochene Hausverbot zurück
zu nehmen und uns die Räumlichkeiten in Eigenverantwortung
friedlich nutzen zu lassen!!!


Mit freundlichen Grüssen

Christian Schäfer